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Kakao_uebersicht
Rohstoff Kakao
Kakao, die tollste Bohne der Welt.

Kakaobäume liefern „die“ Schokoladenzutat. Ohne ihre Samen, den Kakaobohnen, gäbe es schlicht und einfach keine Schokolade. Alle anderen Zutaten wie Zucker, Milch oder Vanille dienen nur zur geschmacklichen Verfeinerungen. Aber letztendlich sind es die fermentierten und gemahlenen Kakaobohnen, die Schokolade zu Schokolade machen.

Zwischen 23. Nord und 23. Süd.

Kakaobäume gedeihen vom 23. Breitengrad Nord bis zum 23. Breitengrad Süd, rund um den Äquator. Die Qualität und das Aroma der Kakaobohnen hängen nicht nur von der angebauten Kakaosorte, sondern ebenso von der Bodenqualität und den Klimabedingungen im Anbauland ab.

Kakao aus Afrika.

In den Ländern Afrikas gedeiht hauptsächlich der so genannte Konsumkakao, der Sorte Forastero. Seine Bohnen haben ein leicht herbes bis mildes Aroma. Nur auf Madagaskar und Sao Thome wächst Edelkakao, der Sorte Trinitario.

Positiv herausragt der Edelkakao aus Madagaskar, der ein sehr aromatisches und kräftiges, nur leicht bitteres Kakaoaroma aufweist. Der Kakao von der Elfenbeinküste hingegen fällt durch sein recht strenges adstringierendes Aroma auf.


Von den 2.544.400t geernteten Rohkakaos in Afrika im Erntejahr 2003/04 wurden alleine 1.407.200t an der Elfenbeinküste produziert.


Die Kakaoanbauländer Afrikas (absteigend nach Anbaumenge aufgelistet):
Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria, Kamerun, Togo, Guinea, Sierra Leone, Madagaskar, Uganda, Sao Thome, Äquatorial Guinea, Dem. Rep. Kongo, Gabun und Benin.

Kakao aus Süd- und Mittelamerika.

In Süd- Mittelamerika, der Heimat der Kakaopflanze, findet sich die größte Vielfalt an Kakaosorten. Edel- und Konsumkakao gedeihen hier gleichermaßen.


Mit 163.400t geerntetem Rohkakao ist Brasilien der größte amerikanische Kakaoproduzent.


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Kakaoschoten am Baum.

Dabei ist der hier angebaute Kakao von eher durchschnittlicher, wenig aromatischer Qualität. Die restlichen 298.000t Rohkakao (Stand 2004/2004) wurden in den folgenden Ländern geerntet (absteigend nach Anbaumenge aufgelistet/ Stand 2003/04):
Ecuador, Dom. Republik, Mexiko, Kolumbien, Venezuela, Peru, Costa Rica, Haiti, Kuba, Bolivien, Honduras, Trinidad Tobago, Panama, Guatemala, Grenada, Jamaika und Nicaragua.

Die amerikanischen Kakaobohnen sind allgemein sehr aromareich, weniger bitter und weisen nur eine schwache Säurenote auf. Herausragend für diese Länder sind die Edelkakaos. Kakaobäume des Typs Criollo, aber auch Trinitario wachsen hier in ihrer natürlichen Umgebung in mitten des Regenwalds und produzieren außergewöhnliche aromatische Kakaobohnen. Edelkakao gedeiht in Ecuador, Domenica (Insel in der Karibik), Kolumbien, Venezuela, Peru, Costa Rica, Trinidad Tobago, Grenada und Jamaika.

Kakao aus Asien und Ozeanien.

Auch in Asien und Ozeanien wird Kakao kultiviert.


Von den 511.000t der gesamten Kakaoernte beider Kontinente, erntete man auf den Inseln Indonesiens im Erntejahr 2003/04 allein 415.000t Rohkakao.


Die restlichen Bohnen stammen aus Papua Neuguinea, Malaysia, Indien, Philippinen, Salomon Inseln, Vanuatu, Sri Lanka, Thailand und den Fidschis. Mittlerweile gedeihen übrigens auch in Vietnam Kakaobäume.

Der Hauptbohnenanteil der in Asien produzierten Bohnen gehört zur Kategorie des Konsumkakao, in Papua Neuguinea und in Indonesien wird allerdings auch Edelkakao geerntet.


DIE RITTER SPORT MEINUNG: Welcher Rohstoff könnte für einen Schokoladenhersteller wichtiger sein als Kakao? Genau, keiner. Deswegen hat RITTER SPORT bereits 1990 seine besondere Verantwortung als Abnehmer von Kakao aus der Dritten Welt erkannt und das private, agroforstliche Entwicklungsprojekt „CACAONICA“ in Nicaragua gegründet.

Mittlerweile trägt das Projekte üppige Kakaoschoten. 2009 haben wir 500 Tonnen Kakao von unserer eigenen Kakaoankaufs- und Trocknungsstation in Matagalpa/ Nicaragua bezogen. Das Projekt hat sich verändert und ausgeweitet, so dass wir nicht länger nur eine Kooperative unterstützen, sondern Kakao von rund 20 Kooperativen beziehen.
Davon profitieren alle: der Regenwald, der durch den agroforstlichen Anbau geschützt wird, die Bauern durch steigende Einkommen – aufgrund höherer Ernteeträge durch die neue Anbaubmethode sowie den höheren Preis, den wir zahlen und wir, die wir besten Biokakao für unsere Schokoladenquadrate erhalten.

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