Äpfel aus China.

In China werden Orangen schon seit 3000 Jahren kultiviert. Deshalb nennt man sie auch Apfelsinen – Äpfel aus China. Im 15. Jahrhundert brachten die Portugiesen sie mit in den Mittelmeerraum.
Von wegen Blaugefroren.
Ihre schöne Farbe bekommen sie nur, wenn die Nächte im Vergleich zu den Tagestemperaturen kalt genug sind. Dann bauen die Orangen den grünen Farbstoff Chlorophyll ab, und das verbleibende Carotin färbt die Schale der Früchte orange.
Sie wachsen vor allem in Brasilien und den USA, aber auch in Spanien. Angebaut werden ca. 30 der insgesamt etwa 400 Sorten.
O-Saft und Ooooh-Schokolade.
„Legt man eine Zitrone neben eine Orange, so hören sie auf, Zitrone und Orange zu sein. Sie werden Früchte.“ George Braque (franz. Maler, 1882-1963)

Zu den süßen Orangensorten gehören Saft-, Speise- und Blutorangen. Aufgrund ihres hohen Saftanteils und ihrer geringen Bitterstoffe eignen sich Saftorangen hervorragend zur Herstellung von Säften. Speiseorangen sind, wie der Name schon sagt, für den puren Genuss optimal. Sie enthalten wenig Saft, Säure und Kerne und haben ein süßes Aroma. Die Blutorangen hingegen sind leicht bitter. Ihre schöne rote Farbe erhalten sie durch den Farbstoff Anthocyane im Fruchtfleisch. Bei sehr niedrigen Temperaturen löst er gemeinsam mit der Fruchtsäure die Färbung aus.
Der größte Teil der Orangenernte wird zu Saft verarbeitet, nur ein kleiner Teil ist für den Verzehr als Obst bestimmt. Als Fruchtsaftkonzentrat oder getrocknete Fruchtstückchen verfeinern Orangen viele Zuckerwaren und natürlich auch Schokolade.
DIE RITTER SPORT MEINUNG: Hin und wieder, je nach dem wonach uns der Geschmack steht, gibt es eine Sommersorte, der wir köstlich feine, gefriergetrocknete Blutorangenstückchen hinzufügen.
schließen
Schokolexikon
Biolexikon
Zutaten
Lehrer und Schüler
Rezepte
Geschichte
Herstellung



Heute sind Orangen die meistangebauten Früchte der Welt.