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Eisen
Spuren in ihrem Element.

Eisen ist das am weitesten verbreitete Spurenelement im menschlichen Körper. Wichtige Eisenlieferanten sind Hülsenfrüchte, Hafer, Schweineleber und Kalbfleisch.

Eisen fördern.

Wichtig ist nicht allein der Gehalt an Eisen, sondern insbesondere auch das Vorliegen so genannter absorptionsförderlicher Faktoren im Nahrungsmittel. Die Verfügbarkeit von Eisen aus tierischen Nahrungsmitteln ist deutlich höher, als die aus pflanzlichen.
Ungünstig auf die Verfügbarkeit von Eisen wirken sich z.B. Phytinsäure (z.B. in Kleiebestandteilen von Getreide), Oxalsäure (z.B. in Spinat oder Rhabarber), Tannine, Calcium, Phosphat sowie einige Ballaststoffe aus. Unterstützend für die Eisenaufnahme wirken Vitamin C und Milchsäure (in Molke, Joghurt und Sauerkraut).

Eisen essen.

Für die Eisenversorgung sind Lebensmittel wie z.B. Fleisch, Haferflocken, Vollkornbrot, Spinat oder Hirse vorteilhaft.

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Rote und braune Linsen, Kichererbsen (Bildquelle: fotolia)
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Vollkornbrot (Bildquelle: fotolia)

Früher ist Spinat häufig als Eisenquelle sehr in den Vordergrund gehoben worden, dies beruhte jedoch auf einem Analysefehler.


Eisen liegt im Hämoglobin oder als Myoglobin vor und ist somit für den Sauerstofftransport erforderlich. Es ist für die Energiegewinnung in den Zellen notwendig und übernimmt Funktionen bei der Immunabwehr und der DNS-Synthese.

In Schokolade ist Eisen vor allem durch Nüsse enthalten.

Geflügelte Worte.

Übrigens stammt das Sprichwort „ein heißes Eisen anfassen“ vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Zur Ermittlung der Schuld oder Unschuld eines Angeklagten, musste dieser ein glühendes Eisenstück mit bloßer Hand tragen. Wenn seine Hand danach nicht verletzt war oder die Wunden ungewöhnlich schnell verheilten, war seine Unschuld bewiesen.